Geisenheim
Entfernung von Bad Schwalbach 28 km
Der berühmte „Geisenheimer Pfefferzoll“ weist darauf hin, dass die Stadt schon im frühen Mittelalter wichtiger Stapelplatz am Kaufmannsweg war. Die 700 Jahre alte große Linde vor dem Rathaus gilt als Symbol der Stadt.
Von weither sichtbar ist der imposante Rheingauer Dom aus dem 16. Jahrhundert mit seiner neugotischen Doppelturmfassade. Von den zahlreichen bemerkenswerten Bauwerken stechen Schloss Schönborn (1509) und das Palais Ostein aus dem 18. Jahrhundert hervor. Das Schloss Monrepos wurde von Eduard von Lade im 19. Jahrhundert erbaut.
Von Lade gründete 1872 die „Königliche Lehranstalt für Obst und Weinbau“, heute als Forschungsanstalt für Wein- und Gartenbau international bekannt.
Das Schloss Kosakenberg aus dem 17. Jahrhundert ist heute Weingut, Restaurant und Musikschule.
Johannisberg: Die Fuldaer Fürstäbte ließen das alte Kloster Johannisberg zu Beginn des 18. Jahrhunderts barock ausbauen. An die Geburtsstätte der Spätlese erinnert eine Statue des
Spätlesereiters im Schlosshof. Durch Schenkung gelangte 1816 die Schlossanlage in den Besitz der Fürsten von Metternich. Durch einen Weinberg wenige Meter südlich des Schlosses verläuft der 50. nördliche Breitengrad.
Marienthal zählt zu den ältesten Wallfahrtsorten Deutschlands. Seit dem frühen 14. Jahrhundert ist es trotz Krisenzeiten Ziel zahlreicher Pilger.
Stephanshausen liegt in herrlicher Landschaft und ist Kreuzungspunkt vieler beliebter Wanderwege (Rheinhöhenweg u.a.).
Informationen
Stadt Geisenheim
Postfach 1155, 65358 Geisenheim
Tel. 0 67 22 - 7010, Fax 0 67 22 - 701 120
stadtverwaltung@geisenheim.de
www.Geisenheim.de




