Kiedrich

Kiedrich ist bekannt als „Insel der Gotik“ oder auch als „1000jähriges gotisches Weindorf“. In einer Urkunde des Erzbistums Mainz wurde der Ort von Erzbischof Friedrich 937 bis 954 erstmals erwähnt. Kiedrich war mit der Burg Scharfenstein schon früh ein strategisch wichtiger Punkt am Übergang über das Rheingaugebirge.

Entfernung von Bad Schwalbach 16 km

Sehenswert

Katholische Pfarrkirche St. Valentinus und Dionysius (von 1330 bis 1460), als „Schatzkästlein der Gotik” bezeichnet, handgeschnitztes Gestühl (1510), älteste spielbare Orgel Deutschlands um 1500, Kiedricher Madonna von 1330, weitere Kostbarkeiten im Innern der Kirche.

St. Michaelskapelle mit einem Karner (Beinhaus) aus dem 14. Jahrhundert.

Renaissance-Rathaus von 1558, sowie Adelshöfe und Fachwerkgebäude.

Der Weinberg der Ehe in der Nähe der Burgruine Scharfenstein um 1200 lockt viele Brautpaare.

Die Virchowquelle gilt als die lithiumhaltigste Thermalheilquelle.

Die Kiedricher Chorbuben singen als Einmaligkeit in der Welt im sonntäglichen Choralhochamt den gregorianischen Choral nach gotischen Hufnagelnoten. Das Chorstiftsmuseum mit Notenexponaten aus 9 Jahrhunderten ist nach Vereinbarung zu besichtigen.

Wandern und Freizeit

Führungen durch den historischen Ortskern und gut ausgeschilderte Wanderwege (Rheinsteig).

Informationen

Gemeinde Kiedrich
Fremdenverkehrsbüro
Marktstraße 27, 65399 Kiedrich
Tel. 0 61 23 - 90 50-0, Fax 0 61 23 - 42 21
daniela.grebert@kiedrich.de
www.kiedrich.de

Ansicht Kiedrich mit Burg Scharfenstein und kath. Kirche

Lage:

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