Rheingau
Flörsheim und Lorchhausen der Rheingau mit seinen kostbaren Schätzen.
Hierzu gehört auch die Metropole Wiesbaden, als das sogenannte „Tor zum Rheingau“.
Seit dem frühen Mittelalter bildet der Weinbau den Haupterwerbszweig im Rheingau. Adel oder besser Weinbau verpflichtet den Rheingau als kleinstes Weinanbaugebiet im Wettbewerb mit den großen Konkurrenten standzuhalten. Die Rebfläche beträgt rund 3000 Hektar, davon stehen ca. 2.400 im Ertrag.
Die klimatischen und geologischen Voraussetzungen sind ideal. Seit jeher wurden konsequent
hochwertige Rebsorten, überwiegend Riesling, angebaut.
Landschaft, historische Orte, Gastlichkeit und große Weine, die in ausgewählten Lagen wachsen, verleihen dem Rheingau eine Sonderstellung unter den Weinbaugebieten der Welt. Schon der Dichter Heinrich von Kleist staunte: „Eine Gegend wie ein Dichtertraum“. Johann Wolfgang von Goethe ließ sich in vielen Gedichten schwärmerisch über diese Landschaft aus.
Durch die Veroneser Schenkung Kaiser Ottos II. im Jahre 983 ging der Rheingau an das Erzbistum und spätere Kurfürstentum Mainz, bis zur Säkularisierung und der damit verbundenen Auflösung der insgesamt 12 Klöster im Jahre 1803. Der Rheingau war Residenz der Mainzer Erzbischöfe. Der Rhein war seit keltischer Zeit wichtiger Verkehrsweg. Für die Schiffe und Flöße bot der Rheingau wichtige Anlegeplätze. Die bewegte Historie kann man von Ort zu Ort entdecken, denn jede der Rheingaugemeinden birgt tiefgründige Schätze.




