Schlangenbad
Mit nur 940 Einwohnern, am Rande des Rhein-Main-Gebietes, gehört Schlangenbad wohl zu den
kleinsten Kur- und Badeorten Deutschlands.
Entfernung von Bad Schwalbach 7,1 km.
Die Heilkräfte der warmen Quellen werden Mitte des 17. Jahrhunderts erstmals bekannt. In den Jahren 1694/97 entstehen ein Badehaus mit „Schwitzstube” und ein Gästehaus, 1709 schließlich das großzügige „Mainzische Haus” für Fürsten mit großem Hofstaat. Das kleine Waldtal wird zum feudalen Luxusbad, dessen Kurlisten sich wie das „Who’s Who” des 18. Jahrhunderts lesen. Fürsten und Prinzessinnen mit großem Gefolge, Kardinäle, Generäle, Diplomaten, Kaufleute und Bankiers residieren in Schlangenbad. Das illustre Badeleben mit viel Plaisir und sogar Glücksspiel erleidet mit Kriegsbeginn und der Fremdherrschaft unter Napoleon einen Einbruch.
Erst 1835 mit dem Bau neuer Bäder nimmt eine weitere Glanzzeit des Kur- und Badebetriebs ihren Lauf. Schlangenbad erlangt in der Romantik erneut Weltruhm mit prominenten Kurgästen aus Hochadel, Politik und Kunst. Der außergewöhnliche Erholungswert des Staatsbades genießt seither internationales Renommee.
Sehenswert
• Taunus Wunderland
Wandern und Erlebnisbad
Mitten durch den Kurpark führt der Rheinsteig, der Wiesbaden mit Bonn verbindet. Schlangenbad ist Ausgangspunkt für Wanderungen durch das Rheingaugebirge, den Taunus und den Hinterlandswald.
Aeskulap Therme im Kurpark; Thermalfreibad; neu geschaffene Kelosaunalandschaft
Informationen
Staatsbad Schlangenbad GmbH
Rheingauer Straße 18, 65388 Schlangenbad
Tel. 06129 - 48 50, Fax 06129 - 48 54
staatsbad@schlangenbad.de
www.schlangenbad.de




